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	<title>blogmacherei &#187; Twitter</title>
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		<title>Auch Akademiker tun es</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 10:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogpraxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[http://re-publica.de/10/ http://mastersofmedia.hum.uva.nl/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer US-amerikanischen Studie zufolge twittern in den USA „nur“ etwa 30 Prozent aller Lehrenden, schrieb <a href="http://campustechnology.com/Articles/2009/08/26/Most-Faculty-Dont-Use-Twitter-Study-Reveals.aspx?Page=1 " target="_blank">Campus Technology</a> im August 2009. Wie ist das in Deutschland? Wo ist die bloggende Uni, der twitternde Professor? Kurz: <strong>Wie nutzt die Wissenschaft das Netz? </strong></p>
<p>Mich beschäftigt dieses Thema, weil ich mit Studierenden der Angewandten Literaturwissenschaft in diesem Semester ein <strong>Institutsblog</strong> entwickelt habe, <a href="http://www.litaffin.de" target="_blank">Litaffin</a>, das einerseits in Inhalte des Studiengangs Einblick gibt, aber auch über studentische Projekte und allgemeine Themen des Literaturbetriebs informiert. Ich fragte mich, ob auch andere akademische Institutionen in Deutschland twittern, bloggen, und ob sie ihre Lehrinhalte über soziale Plattformen verbreiten. <span style="text-decoration: line-through;">Angeblich haben die Kulturjournalisten an der Uni München ein Blog, aber wo?</span> Die Kulturjournalisten an der Uni München stellen auf <a href="http://www.cult-zeitung.de/" target="_blank">Cult-Zeitung</a>, der &#8220;Onlineausgabe der Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie&#8221;, ihre Theaterkritiken online &#8211; aber ist das ein Blog? Das beste europäische Uni-Blog, auf das ich gestoßen bin, hat der niederländische Medienphilosoph Geert Lovink bereits 2006 mit Studierenden entwickelt: <a href="http://mastersofmedia.hum.uva.nl/" target="_blank">Masters of Media</a>, ein <strong>Research Blog</strong>.</p>
<p>Wer suchet, der findet, auch in Deutschland. Die Anglistin und Historikerin <strong>Gaby Mahlberg</strong> (Universität Potsdam, HU Berlin) <a href="http://thehistorywoman.wordpress.com" target="_blank">bloggt</a> und <a href="http://twitter.com/thehistorywoman" target="_blank">twittert</a>. <strong>Helga Hansen,</strong> Studierende der Zellbiologie und Journalistin, betreibt den Unifunk an der Universität Osnabrück, der sich auch als <a href="http://www.unifunk.uni-osnabrueck.de/wordpress/" target="_blank">Blog</a> versendet. <strong>Cornelius Puschmann</strong>, Anglist an der Universität Düsseldorf, macht seine Gedanken zugänglich über eine <a href="http://ynada.com/" target="_blank">Feed</a>-Seite, mit Twitter, neuem und altem Blog. Schließlich versammelt <strong>Lars Fischer</strong> auf <a href="http://www.scilogs.de" target="_blank">Scilogs</a> verschiedenste Wissenschaftsblogs.</p>
<p>Über all diese Projekte und Erfahrungen möchten wir gerne auf der <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica</a> mit Interessierten und &#8220;Betroffenen&#8221; sprechen. Unser Workshop, so er denn ins Programm der Konferenz aufgenommen wird, stellt<strong> universitäre Web 2.0-Projekte in den USA, Großbritannien und in Deutschland</strong> vor und fragt nach dem Verhältnis informeller Netz-Genres wie Blogs zu klassischen Fachpublikationen. Wir suchen mit den Teilnehmern nach Strategien, wie Universitäten die sozialen Medien stärker nutzen könnten, um den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Gesellschaft zu verbessern. Mit dem Workshop starten wir ein <strong>Auch-Akademiker-tun-es-Blog</strong>, damit nach der Konferenz weiter über das Thema diskutiert werden kann.</p>
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		<title>Jean Luc-Wordle</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Wopperer]]></category>
		<category><![CDATA[Wordle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wordle sagt mehr als 1000 Worte. Daher habe ich die meist getwitterten Wörter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.wordle.net/" target="_blank">Wordle</a> sagt mehr als 1000 Worte.</p>
<p>Daher habe ich die <strong>meist getwitterten Wörter </strong>zum Hashtag <strong>#jl1</strong> (<a href="http://atomsandbits.net/jean-luc-thinktank" target="_blank">Jean Luc Think Tank</a>, 8.-10.1.2010 im <a href="http://www.hebbel-am-ufer.de/" target="_blank">Hebbel am Ufer</a>, Berlin) als Wort-Konglomerat visualisiert, besser: visualisieren lassen. Denn die programmmierten Maschinen sind so nett, dass sie das machen, was wir von ihnen wollen. Interessant ist, dass neben den erwartbar häufig verwendeten Wörtern wie <strong>JL1</strong> und <strong>day</strong> in der kleineren Sparte viele <strong>Twitternamen, aber kaum Rufnamen </strong>auftauchen: Überlagert die Twitteridentität die Real-Life-Identität oder ist sie bereits Teil unseres Ichs? Nehmen wir sie bald in unsere Pässe auf?</p>
<p>Der Wördl-Tipp kam übrigens von <a href="http://wolfgangwopperer.com/" target="_blank">Wolfgang Wopperer</a>, der zusammen mit <a href="http://annalenas.posterous.com/" target="_blank">Anna Lena Schiller</a> eine geniale Grafik zur Schirrmacher-Debatte erdacht hat, die hoffentlich bald auch auf Anna Lenas Blog zu sehen ist.</p>
<p><a title="Wordle: #jl1" href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1524458/%23jl1"><img style="padding:4px;border:1px solid #ddd" src="http://www.wordle.net/thumb/wrdl/1524458/%23jl1" alt="Wordle: #jl1" /></a></p>
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		<title>#btw09</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 16:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[btw09]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Hochrechnung um 18.14 Uhr: Union 33,4 / SPD 22,7 / FDP 14,8 / Linke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hochrechnung um 18.14 Uhr: Union 33,4 / SPD 22,7 / FDP 14,8 / Linke 12,5 / Grüne 10,6 / Piraten 2,1</p>
<div id="attachment_135" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><img class="size-full wp-image-135  " title="ZDF-Hochrechnerein" src="http://www.blogmacherei.de/wp-content/uploads/ZDF-Hochrechnerein.JPG" alt="ZDF-Hochrechnerein" width="130" height="170" /><p class="wp-caption-text">Hochrechnerin. In Twittergrün, am ZDF-Tisch.</p></div>
<p>Erste halbe Stunde nach Hochrechnungen: Twitterlesen ist besser und schneller als Fernsehen! Alle 10 Sekunden kommen 60-80 neue Tweets. Auf Twitter ist die Stimmung schlecht, viele wollen nur noch „kotzen“ und in den Keller gehen. Ins Bett. Auswandern. Hier eine Zitatcollage als erstes Stimmungsbild:</p>
<p>„Schwarzgelb ist eine Warnfarbe“ und „Willkommen im Überwachungs- und Atomstaat!“. Dass Angela Merkel (CDU) Kanzlerin bleibt, erscheint als Unausweichlichkeit, wird kaum diskutiert. Besonders an der Person Guido Westerwelle (FDP) entlädt sich der Frust: „Viel Spaß mit Guido!“ „Oh, Gott, Westerwelle als Außenminister.“ „Die soziale Kälte kommt, der große deutsche Egotrip.“ Dass mit Guido der erste homosexuelle Vizekanzler gewählt wurde, freut allerdings viele. Sie sehen bei der #btw13 schon eine rot-rote Koalition mit Wowereit als Kanzler.<span id="more-127"></span></p>
<p>Nur wenige sind positiv und schreiben „Jetzt wird vieles besser“. Einer rät den Piraten „Klarmachen zum Kentern“. Die &#8220;Internet-Partei&#8221;, die zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl angetreten ist, hat etwa 2 Prozent erhalten, das sind zirka 1 Millionen Wähler. Ein Twitterer weiß: Das ist ein besseres Ergebnis als das der Grünen bei ihrer ersten Bundestagswahl (1980: 1,5 %). Interessant ist, wie den Parteien ein „groß“ oder „klein“ vorgestellt wird: Die FDP gelte als große Partei, obwohl sie nur wenig mehr Stimmen als die Linke habe. Peter Frey, Kommentator im ZDF, nennt den Abend den „schwärzesten Abend“ für die SPD, hier stimmt das Bild, Rückkehr der bürgerlichen „schwarzen“ Mitte. Auf zur Wahlparty. Ich trage heute Twittergrün.</p>
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