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	<title>blogmacherei &#187; Berlin Twitter Wall</title>
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		<title>Auf ein Wort</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal reichen wenige Worte aus, um Geschichte zu schreiben: &#8220;Wir sind das Volk&#8221;, riefen im Herbst 1989 die Demonstranten in Leipzig und andernorts. Sie riefen: &#8220;Die Mauer muss weg.&#8221; <strong>Vier Wörter</strong>. Damit schlägt das revolutionäre Fußvolk in der Kategorie &#8220;very short story&#8221; die &#8220;<a href="http://www.smithmag.net/sixwords/" target="_blank">Six-Word-Memoirs</a>&#8220;, ein Blog des US-amerikanischen Smith Magazines. Aber natürlich lässt sich aus dem 20-jährigen Jubiläum auch eine Sechs-Wörter-Geschichte stricken:</p>
<p>Die Mauer ist weg. Was noch? / 1990 hat man sich Trabis geschenkt./ <a href="http://www.freitag.de/datenbank/freitag/2009/44/jana-hensel-interview-mauerfall-jubilaeum-kritik-erinnerung/print" target="_blank">Was machst du am 9. November</a>?</p>
<p><strong>Ergänzungen erwünscht!</strong> Andere kurze und kurzweilige Mauernachrichten finden sich auf der <a href="http://www.berlintwitterwall.com/de/" target="_blank">Berlin Twitter Wall</a>, die kurzfristig von chinesischen Twitterern benutzt wurde, um auf Zensur in ihrem Land aufmerksam zu machen &#8211; so dass China die Seite sperrte und Reporter ohne Grenzen <a href="http://blog.berlintwitterwall.com/" target="_blank">protestierte</a>. Aber nicht nur um das Internet werden Mauern gebaut. Der Exberliner, Sprachrohr der in Berlin lebenden englisch-sprachigen Expats, will gar mit einem Festival vom 13. bis 15. November im Stattbad Wedding ganz Berlin vor schlechter Architektur und menschenunfreundlicher Stadtplanung retten und Berlin als kreativen Ort feiern: <a href="http://www.saveberlin.blogspot.com/" target="_blank">Save Berlin</a>, fordern sie. Sie bieten &#8220;<strong>Extrem-Basteln</strong>&#8220;, ein Bankett mit &#8220;home-made food&#8221;, einen Souk-Basar, wo sich Berliner Kleindesigner und Vintage-Verkäufer vorstellen, Konzerte, Filme, Gespräche, und vor allem eine Kunstausstellung. Das <a href="http://www.slab-mag.com/" target="_blank">Slab Mag</a> &#8211; das &#8220;heuristic magazine for gonzo blurbanism&#8221; &#8211; will bei der Podiumsdiskussion mit dem Aufruf &#8220;<strong>Serve Berlin</strong>&#8221; kontern, so jedenfalls kündigt es einer der Slab-Herausgeber, Ian Warner an.</p>
<p>Auch <strong>mit zwei Wörtern</strong> kann man in Berlin viel sagen.</p>
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