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	<title>blogmacherei &#187; Allgemein</title>
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		<title>Cultural Leadership International</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wurde für das Programm Cultural Leadership International des British Council ausgewählt! Zusammen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde für das Programm <a href="http://creativeconomy.britishcouncil.org/cultural-leadership/news/cultural-leaders-found/" target="_blank">Cultural Leadership International</a> des British Council ausgewählt! Zusammen mit 46 anderen Kulturmachern aus Zentralasien, Ost- und Mittel-Europa und dem Nahen Osten, werde ich ein Jahr gefördert, Dinge zu lernen, die ich gerne lernen möchte und fahre zur Biennale nach Istanbul, um alle zu treffen. Ich habe vor, mehr über digitales Publizieren zu erfahren, über die Möglichkeiten, Kultur über und mit dem Netz zu machen, insbesondere, welche Erfahrungen die anderen Stipendiaten aus ihren Ländern zu diesem Thema mitbringen.</p>
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		<title>Monotasking</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 16:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte heute nochmal auf den Kulturpolitischen Bundeskongress gehen, der sich jedes Jahr serielle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich wollte heute nochmal auf den <a href="http://www.kupoge.de/bundeskongress.html" target="_blank">Kulturpolitischen Bundeskongress</a> gehen, der sich jedes Jahr serielle Titel gibt: &#8221; X Macht Kultur&#8221;. Aber dann hab ich nur ein bisschen Twitter gelesen, weil ich so müde war.<br />
</strong></p>
<p>2011 also ein Netz für ein X. Und ein Wlan im Konferenzraum, das nur hinter vorgehaltener Hand von den Hildesheim-Studierenden-Twitterern verraten wurde, die sich im Foyer um die Twitterwand in eine Art Steh-Halbkreis gebaut hatten und von dort aus die Twitter-Kommandozentrale bildeten. Der Hashtag war <a href="http://twitter.com/#!/search/%23kupoge" target="_blank">#kupoge</a>, das Passwort weitaus sprechender für den katholischen Konferenzort. Es hieß: OMariaHilf!, mit Ausrufezeichen, ja, aber es hat trotzdem nicht funktioniert, lieber Gottvater, weil ich alles in Versalien schrieb. Die Tücken stecken im Detail.</p>
<p>Ist es also so, dass kulturpolitische Menschen und Politiker allgemein deshalb eher netz-fern sind, weil sie so oft vom Netz abgeschnitten sind, auch ungewollt? Man erfährt beim Podiumsgespräch einiger Mitglieder der Enquete-Kommission für die digitale Gesellschaft, dass im Plenarsaal des Bundestags Computer verboten sind, neulich hat jemand eine Rede vom ipad abgelesen, das war eine Revolution &#8211; und wohl auch Schleichwerbung. Man erfährt widerum, dass Oliver Scheytt, Prof. für Kulturpolitik in Hamburg, eine halbe Stunde pro Woche online ist, das twittert Arne Busse (@amprekord). Mir blieben nach dem ersten Tag mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen einige Worte im Ohr, wie die wunderschön altmodisch klingenden &#8220;Digitalisate&#8221;, von denen Kulturstaatsminister Bernd Neumann spricht. So stellt er sich also die Digitalisierung von Kultur vor: Abbildungen im Netz, Faksimiles von Büchern, Derivate, Kondensate, <a href="http://www.europeana.eu/portal/" target="_blank">Europeana</a>sate; kein Wort darüber, dass man vielleicht &#8220;andere Inhalte&#8221; braucht. Die Kosten für diese Re-Abbildungen können dann auch gerne Unternehmen tragen, wie etwa die Bayerische Staatsbibliothek, die nun mit Google zusammenarbeit, erläutert Neumann.</p>
<p>Die zwei großen Fragen, die sich bei mir weitertragen, sind:</p>
<ul>
<li>die <strong>Aufmerksamkeitskrankheiten</strong>, die das Netz mit sich bringt, und die einen völlig anderen Umgang mit Kunst bedingen. Statt Versenkung vor einem Werk auf einem Altar in einem Kunstpalast gibts die Versendung, den Remix, das Sample des produsers. Statt des &#8220;Kunstspiels&#8221; (Gerhard Schulze), in welchem die Bildungsbürger sich in Gesprächen über Kultur ihres eigenen distinguierten Status&#8217; versichern, gibts Game Art, Bastard Pop oder &#8220;culture of insignificance&#8221; für alle Nischen. Statt ästhetischer Urteile äußert man Erlebnis- und Gefühlsurteile (&#8220;Das ist super&#8221;, &#8220;Gefällt mir&#8221;.) Und das lässt sich als eine Rekompensation des digital Abwesenden verstehen: &#8220;Das Virtuelle drängt zum Physischen hin&#8221;, erkennt Gerhard Schulze: Beispiele sind die &#8220;Arabellion&#8221; in Nordafrika, Partnersuchportale und der Boom von Live-Konzerten. Problematisch wird es dann, wenn die Erlebnisse &#8211; im und außerhalb des Netzes -  uns überrollen. Wie schaffen wir es, nicht unterzugehen? Welche Techniken brauchen wir? Die Autorin Kathrin Passig dazu: &#8220;Monotasking ist die Fähigkeit der Vergangenheit, unkontrolliertes Schwimmen im Informationsstrom als Fähigkeit der Zukunft.&#8221; Ich bin mir nicht sicher, ob unkontrolliertes Schwimmen so gut tut, eher freies Schwimmen mit Freischwimmer im unkontrollierten Badesee. Jemand, der in Deutschland einen Swimmingpool mit einer Wassertiefe ab 1,60 Meter plant, braucht einen Bademeister. Mehr Freiheit, mehr Tiefe, weniger Bademeister. Umso mehr freut es mich, dass die Verfasser des <a href="http://www.slow-media.net/manifest" target="_blank">Slow Media Manifest</a> ein Slow Media Institut planen, toitoitoi!</li>
<li>dass die Reform des <strong>Urheberrechts</strong> dringend nötig ist. Denn nicht nur Künstler der digitalen Kunst begehen ständig &#8220;performative Urheberrechtsverletzungen&#8221; (Inke Arns), auch Nicht-Künstler verletzen ständig das Urheberrecht. Denn eigentlich ist jedes Verlinken eines Youtube-Videos eine Art rechtswidriger Nutzung fremder Gedanken. Und da wir das heutzutage alle machen (Wiederholen ist ein wichtiges Element heutiger Kulturtechnik, belehrte uns Mercedes Bunz), hat sich das Urheberrecht von einem Recht für Profis zu einem Recht mit übergreifender gesellschaftlicher Relevanz verändert (Jurist Till Kreutzer). Die Vorschläge reichen von einem fair-use-Modell wie in den USA, das transformierende Nutzung fremden geistigen Eigentums erlaubt, zu einem Leistungsschutzrecht, das immer den Urheber im Blick hat und sich nur auf gewerbliche Nutzung bezieht (<a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2011/06/2011-06-09-bkm-kulturpolitischer-Bundeskongress.html" target="_blank">Neumann</a>), zu einem partizipativen, freiheitlichen Verständnis im Sinne des Informationsfreiheitsgesetzes (Thomas Krüger), wo alle Inhalte, insbesondere die über Steuergelder finanzierten wie die des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, allen zugänglich gemacht werden. In der Realität sieht es so aus, dass täglich vier Millionen Nutzer sich auf Plattformen wie der gerade als illegal gesperrten Video-on-Demand-Webseite kino.to Filme und Serien angeschaut haben und dass die meisten Urheberrechte bei großen Verlagen und Konzernen liegen. Wer schützt also heute den &#8220;produser&#8221;, den Produzenten und Konsumenten von Netz-Inhalt? Geht es nicht eigentlich eher um Datenschutz und Informationsfreiheit, die uns etwas kosten sollte? Schlussendlich und produktiv als Idee, weil eher einzelnen Nutzer ausgehen, sei noch die <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/22/43313.html" target="_blank">Kulturwertmarke</a> genannt, die der Chaos Computer Club ausgearbeitet hat. Jeder  Internetnutzer zahlt etwas mehr für seinen Zugang und erhält damit eine  digitale Währung, die er Urhebern, die er schätzt, zukommen lassen kann.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, wie sich Deutschlands (offizielle, Geld vergebende) Kulturwelt weiter mit dem Netz anfreundet. Wahrscheinlich ist das Netz schneller als die Institutionen, und wir haben dann einfach neue Institutionen. Press Esc. Wer über die digitale Gesellschaft der Zukunft mitbestimmen will, kann es zum Glück tun, denn die Enquete-Kommission hat eine <a href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank">Mitmach-Seite</a>, die das Netzvolk zum 18. Sachverständigen ausruft.</p>
<p>PS. Twitterern, denen es sich zu folgen lohnt: @meta_blum, @weiszklee, @amprekord</p>
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		<title>Co-Working schreibt man mit Bindestrich</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 12:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Mai gibt traditionell den Medien Denkaufgaben zu der Lage der Arbeit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der erste Mai gibt traditionell den Medien Denkaufgaben zu der Lage der Arbeit in unserem Lande. Der Tagesspiegel veröffentlicht heute als Aufmacher des Kulturteils meinen Text unter dem guten Titel <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/virtuelle-arbeiter/4119834.html">&#8220;Heraus zum ersten Mal&#8221;</a>. Er wurde leider, aber natürlich sehr elegant, gekürzt. Die vollständige Version gibt es jetzt hier zu lesen, mit ein paar Links, die gibt es beim Tagesspiegel nämlich fast nie. Blogs als Service, ich sags ja. Die Frage, die ich mir gestellt hatte, war: <strong>Wenn Arbeit durch die neuen Medien immer körperloser wird, wie arbeiten wir dann zusammen?</strong></em></p>
<p>Als ich noch bei einer Medienorganisation fest angestellt war, sagte einer meiner Kollegen manchmal, wenn wir uns vor der Kaffeemaschine trafen: „Ich mache heute Facetime.“ Dabei grinste er verschwörerisch und rührte Zucker in seine Tasse. Facetime, das ist das Codewort für: den Job absitzen, die Stechuhr rattern lassen. Körperlich anwesend sein, um auf die Stundenzahl zu kommen, die der Arbeitsvertrag verlangt – aber geistig abwesend. Ein Entspannungsmoment, der, wenn er zum Normalzustand wird, zur unproduktiven „inneren Kündigung“ verkommt.</p>
<p>Den aufrührerischen Unterbau dazu, der ein Bestseller wurde, schrieb vor ein paar Jahren Corinne Maier, leitende Angestellte in einem französischen Energiekonzern. Ihr Lob der Faulheit, „Bonjour Paresse“, 2005 auf Deutsch erschienen, rief dazu auf, sich durchzuschlawinern, Fünfe gerade sein zu lassen, sich bloß nicht für die Firma den Rücken krumm zu machen, denn die Firma sei nicht das Leben. Das Leben sei da draußen, woanders. Das gilt auch für die sich selbst ausbeutenden Selbstständigen. Der Kurator Chris Dercon schlug 2010 in einem vielbeachteten <a href="http://www.monopol-magazin.de/artikel/20101584/-chris-dercon-kuenstlerprekariat.html" target="_blank">Interview</a> in der Kunstzeitschrift Monopol in Anlehnung an eine Ausstellung von Ruth Noack, Schlaf als subversive Protesthaltung vor: „Irgendwo muss man anfangen, wenn man kein Zombie sein will. Warum fallen eigentlich alle vom Stuhl, wenn man das sagt?“</p>
<p>Im Mittelhochdeutschen verstand man unter „arebeit“ vor allem Mühe und Not. Auch heute klingt Arbeiten nach Strapaze, nach einer unangenehmen Verpflichtung, muss halt sein, Miete, Essen und so. Doch wer macht sich überhaupt noch buchstäblich den Rücken krumm? Der Buckel schmerzt vor allem vom Sitzen auf dem ergonomischen Bürostuhl. Vielen schmerzt die Seele: Unter Angestellten haben Depressionen und Burn-out von 2007-2009 um 46 Prozent zugenommen, der Leistungsdruck ist Schuld.</p>
<p>Was für ein Dilemma: Die einen sind die „Festen“ in Verlagen, Stiftungen, Firmen und werden krank vor Stress und Konkurrenzangst. Die anderen sind die „Freien“, Journalisten, Designer, Autoren, Berater. Auch sie werden krank vor Stress und Konkurrenzangst. Dabei hätten sie, als Flexible, Unabhängige die Möglichkeit, Arbeit anders umzusetzen. Das Problem: Sie sind unsichtbar, ihre Körper verstreut. Aber die Unsichtbaren werden immer mehr.<span id="more-893"></span></p>
<p>Natürlich werden noch Straßen und Häuser gebaut, da schichten Hände Stein auf Stein. Auch virtuelles Putzen geht nicht, daher ist Facility Management eine Wachstumsbranche. Dem Handwerk steht, wie dem Tourismus, dem Medizin- und Pflegebereich, eine rosige Zukunft bevor: Diese Bereiche haben mit physischer Verankerung, mit anfassbaren Gegenständen und anwesenden Personen zu tun.</p>
<p>Natürlich ist auch jeder, der vor einem Rechner sitzt, physisch irgendwo anwesend. Man sitzt ja immer noch in einem Büro oder an einem Schreibtisch, so wie ich und andere Selbstständige. Ich arbeite, nach einem Jahr Home Office, seit einem halben Jahr in einem renovierten Gemeinschaftsbüro, einer ehemaligen Glaserei, die wir zu dritt gemietet haben, weil ich nicht mehr so vereinzelt und stumm zu Hause sitzen wollte. Vorher habe ich studiert, in der Hoffnung auf einen festen Job zahlreiche Praktika gemacht, Stipendien ergattert, ein Volontariat, sogar Buchverträge, eines der Bücher war ein „Praktikantenroman“, ja, das ist heute laut Wikipedia schon ein Genre. Dadurch, dass ich schon etwa 20 verschiedene Institutionen von innen gesehen habe, kenne ich überall Leute, und diese erinnern sich ab und zu an mich, geben mir Aufträge. Mein Telefonbuch ist mein Kapital. Manchmal gehen Leute an unseren Ladenfenstern vorbei und fragen sich: <strong>„Was machen die da eigentlich?“ Von außen ist uns nichts anzusehen. Aber wir sind unter Strom. </strong></p>
<p>Wenn Dienstleistungen nicht mehr zwischenmenschlich in Konferenzräumen und an Werkbänken erstellt, sondern meta-menschlich in Mailinglisten, Skype-Chats oder Telefonkonferenzen abgesprochen werden, weil feste, auch physisch verankerte Arbeitsplätze immer häufiger an freie Mitarbeiter ausgelagert werden, wo treffen sich dann heute zwei? Wie schaffen wir Arbeits-Gemeinschaft – wenn wir nicht an einem Ort sind? Und: Ist das überhaupt noch wichtig? In unserer Bürogemeinschaft kochen wir zusammen, diskutieren, hören und machen Musik, lesen uns aus der Zeitung vor. Wie in einer WG teilen wir den Haushalt. Das macht Spaß. Das ist kritische Masse.</p>
<p>Die digitale Revolution hat eine Unmenge an Jobs geschaffen, die nicht mehr von der körperlichen Anwesenheit des Jobbers abhängen. Viele Berufe, bei denen spezialisierte Arbeitsschritte an einem Gerät ausgeübt wurden, etwa in der Verlagswelt, sterben langsam aus: Setzer zum Beispiel, Drucker oder der so genannte Metteur, der für den Umbruch einer gesamten Zeitungsseite verantwortlich war. Für Netzarbeiter des 21. Jahrhunderts gibt es nur immer ein Gerät: das leuchtende Rechteck.</p>
<p>Daher werden auch Berichte über dezentralen virtuellen Arbeitern gerne so illustriert: T-Shirt-Träger sitzen als vereinzelte Wesen vor Bildschirmen, egal ob in Kalifornien, Indien oder Brandenburg, ob im Café oder zu Hause. Für die Bebilderung eines meiner Artikel sollte ich mich einmal vor mein aufgeklapptes Notebook auf den Teppichboden legen. So stellte sich der Fotograf das Zuhause-Arbeiten vor. Als ich sagte, dass ich niemals im Liegen arbeite und dass dies im Übrigen sehr unbequem sei, sagte er. Das ist egal, wir brauchen einfach ein entspanntes Bild.</p>
<p>Das die Entspannung nicht einfach so entsteht, beim Hinlegen, ist, denke ich klar. Wenn ich zwischen verschiedenen Deadlines jongliere, weil ich mir mein Monatsgehalt aus verschiedenen Quellen zusammensammle, dann kommt mein Kopf nie zur Ruhe. Ich habe derzeit insgesamt sieben E-Mail-Adressen – für die Aufträge, die ich für verschiedene Organsationen, besonders im Kulturbereich, ausführe. Kaum habe ich das eine Postfach abgearbeitet, ruft das neue. Die einzige Lösung bei diesem Hase- und Igel-Spiel ist, die Wochentage einzelnen Projekten zuzuordnen. Nicht ans Telefon gehen, wenn man gerade mit einer anderen Thematik beschäftigt ist. Die Gedanken vor der Ökonomisierung des Privaten schützen. Katrin Passig und Sascha Lobo riefen 2008 die „Prokrastination“, das Aufschieben, als gangbare Lösung aus.</p>
<p>Virtuelle Arbeiter sind so mit dem Verkauf ihrer Ideen beschäftigt, dass sie ihren Körper  vernachlässigen. Wenn sie Muskelkater haben, dann im Leertasten-Daumen oder im Mausarm. Sie erkennen ihre Kollegen nicht an der morgendlichen Deodorant-Wolke, sondern an der Stimme, an der Nummer auf dem Display oder an einer E-Mail-Adresse. Sie haben Hunger, weil sie mal wieder nicht geschafft haben, Mittag zu essen. Im <a href="http://betahaus.de/" target="_blank">betahaus</a>, einem Gebäude am Moritzplatz, das tageweise Arbeitstische vermietet, so genanntes flex-desking, wird täglich ein Kaffee zum Laptop gebracht, das verspricht zumindest die Webseite. Bloß keine Pause machen. Die To-Do-Listen weiter runterrocken.</p>
<p>Der US-amerikanische Futurologe <a href="http://openlibrary.org/authors/OL433058A/Alvin_Toffler" target="_blank">Alvin Toffler</a> hat vor Jahren das „elektronische Dorf“ ausgerufen, das die Menschheit endlich vom Ortszwang und damit auch von vielen anderen Übeln befreien würde. Nach den landwirtschaftlichen und der industriellen „Wellen“ käme nun die Informationswelle als definitorische gesellschaftliche Kraft. Endlich sei es möglich, translokal zu arbeiten. Weil immer weniger Berufe einen physischen Arbeitsplatz in einer Firma notwendig machten, könnten Zeit und Energie eingespart werden. In Zeiten von Ressourcenknappheit – privat und wirtschaftlich – sei das eine gute Sache. Wer die Dinge einfach von dort erledigt, wo er oder sie sein will, bleibt verankert mit der ihm oder ihr lieben Umwelt. Tschüss, Beliebigkeit und Anonymität und Unverbindlichkeit, ihr negativen Aspekte, mit denen das Netz die Digitalhumanen konfrontiert!</p>
<p>Ein schöner Gedanke, oder? Das Internet schenkt Freizeit und Sinn. Von dieser positiven Wahrnehmung der Virtualität sind wir in Deutschland oft noch weit entfernt. Als Führungskräfte gelten häufig die, die früh kommen und spät gehen. Ein sichtbarer Körper auf einem Bürostuhl in einem großen Zimmer bedeutet Macht. Er besetzt Territorium, bis in die Nacht. Er ist da. Man muss an ihm vorbei.</p>
<p>Ausgelagerte Jobber sind dagegen für viele Auftragnehmer unsichtbar, daher austauschbare, oft günstig bezahlte Zulieferer auf Bestellung. Dabei sollte klar sein: Wer einen Arbeitsplatz aus dem Unternehmen auslagert, lagert nicht nur den Menschen aus, sondern auch die Kosten für die Büroinfrastruktur (Stuhl, Tisch, Telefon, Kopierer, Fax) und die Sozialabgaben. Diese Kosten trägt indirekt der freie Arbeiter. Was würde passieren, wenn sich die Abwesenden verbündeten, eine Woche, einen Monat lang wirklich nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und jedes Extra an Material (Internetzugang, Computernutzung, Strom) auch extra abzurechnen?</p>
<p>Klaus Wowereits Senat hat sich alle Mühe gegeben, der Hauptstadt das Potenzial dieser kreative Klasse, der „Kreativwirtschaft“, auf die Fahne zu schreiben. Mit Kulturwirtschaftsberichten wird auf die lebendige Szene hingewiesen, „arm aber sexy“ soll Investoren anlocken. Denn es ist nicht mehr zu ignorieren, dass durch die Selbstständigen neue, ökonomisch tragende Strukturen entstehen. 160.500 Beschäftigte soll es in diesem Bereich in Berlin geben. Aber leider ist aus all den Werbekampagnen noch nicht viel mehr als „be berlin, be creative“ herausgekommen.</p>
<p>Wo sind die kreativen, nicht-prekären Partnerschaften zwischen An- und Abwesenden? Wie reagieren hierarchische Firmenstrukturen auf unhierarchische Arbeitsweisen, auch in der Politik? Wo sind die modernen, flexiblen Versicherungsmodelle außerhalb der Künstlersozialkasse? Sie zahlt freischaffenden Journalisten, Künstlern, Autoren aufgrund des geschätzten Jahreseinkommens anteilig die Kranken-, Sozial- und Pflegeversicherung – so als ob der Künstler beim Staat angestellt sei. Das hilft noch vielen „Freien“, kann aber auf Dauer auch nicht die Lösung sein, wenn immer mehr Menschen selbstständig arbeiten und aus den bestehenden definitorischen Rastern herausfallen. Wenn Ideen das ökonomische Kraftzentrum der Zukunft sind, wie Richard Florida meint, wo unterstützt die Stadt freie Ideen-Arbeiter Infrastruktur? Gerade sehen wir, wie der Kunstraum Tacheles, der letzte Ort in Mitte, wo günstige Ateliers für Künstler zur Verfügung standen, zwangsverwaltet wird. Eine in einer Nacht- und Nebelaktion hochgezogene Mauer soll das Anleger-Objekt vor ehemaligen Bewohnern schützen. Dabei zeigt eigentlich genau solch ein Freiraum wie das Tacheles die Attraktivität Berlins – auch für andere, nicht stromlinienförmige und vielleicht auch nicht so gut vermarktbare ästhetische Ansätze.</p>
<p>Trotz aller Virtualität braucht nämlich jede gute Arbeit auch gute Orte. Körper und Geist sind zu nicht trennen – um das zu verstehen, braucht man keinen Yogaunterricht. Die Heuschrecke und die Schwalbe verhelfen vielleicht zu besserer Atmung, aber politisch verändern sie erstmal nix. Die unsichtbaren Arbeiter müssen heraustreten aus dem ach so frei gewählten Schatten, politisch, persönlich und finanziell. Härter über Verträge und Honorare verhandeln. Statt Pauschalbeträgen Tagessätze nehmen. Sich zusammentun, wie etwa die „Freischreiber“, der Berufsverband für freie Journalisten. Auch mal Fünfe gerade sein lassen, fällt doch gar nicht auf, wenn man so weit weg ist.</p>
<p>Einmal im Jahr machen die Digitalarbeiter Facetime: bei der <a href="http://www.coworkingweek.de/" target="_blank">Coworking Week</a>. Für eine Woche verlassen mobile und flexible Arbeiter ihre Räume, arbeiten in Parks, Cafés, ja sogar in Theaterräumen und zeigen ihr Gesicht. Im vergangenen Jahr fand dieses „Festival“ zum ersten Mal deutschlandweit statt und wurde über eine Webseite koordiniert, in die jeder Interessierte seine Veranstaltung eintragen konnte. Kooperation statt Einzelkämpfertum. Wir haben in unserer Ex-Glaserei, die damals noch kein Wlan hatte, eine Offline-Woche angeboten und einen Hinweis dazu ins Fenster gehängt. Der einzige, der vorbei kam, war ein Gast aus der Eckkneipe Bistro 21: „Co-Working schreibt man mit Bindestrich.“ Yes, dachten wir, endlich einer, der mal was sagt. Laut. Wir haben das dann korrigiert.</p>
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		<title>materialbezug</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 19:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[die decke nimmt dir keiner weg, du liegst geschützt auf sieben matratzen, softskinprincess. wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die decke nimmt dir keiner weg, du liegst<br />
geschützt auf sieben matratzen, <em>softskinprincess</em>.<br />
wie haben dich die jahre gerändert, jetzt<br />
kocht dein kopf vor allem regionale speisen, hackt<br />
kükenragout und lässt taten die tage begatten.<br />
du glaubst, der goldene oktober schmückt sich nur für dich,<br />
die einsam feierliche nachsaison, in der du deine sinne schärfst:<br />
wörter effektiv benutzen, grimmsche schleifen winden<br />
fürs geschenkpapier der sprache. ein prosperierender verein,<br />
in 500 jahren von 300.000 zu vier millionen, aktive<br />
wie passive mitglieder. <em>alles ist im werden</em>.</p>
<p>mit verben schlafen wir ein, mit dem lippenstift im mund.<br />
dein finger und mein finger berühren sich wie michelangelos.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">die krisen sperren wir aus,</span> die energiefragen haben schon längst<br />
die multis geklärt, die kostbaren erden kauft china.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>dieser und drei andere neue texte erscheinen im nächsten <strong>poet-mag, nr. 10</strong>. ich freue mich! hier der <a href="http://www.poetenladen.de/poetmag.html" target="_blank">link zur aktuellen nr. 9</a>.</p>
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		<title>Jazzgeigenmusik</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 15:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute blogge ich unter My Favourite Strings über alles, was mit Jazzgeige zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute blogge ich unter <a href="http://myfavouritestrings.wordpress.com" target="_blank">My Favourite Strings</a> über alles, was mit <strong>Jazzgeige</strong> zu tun hat, weil ich festgestellt habe, dass es dazu eigentlich nicht viel im Netz gibt, bzw. das, was es gibt, ist überall verteilt. Die Geige ist immer noch ein eher seltenes Instrument im Jazz, was mich verwundert, weil sie eigentlich in jeglicher Volksmusik (sei es in Irland, den USA, in China oder Indien) gut vertreten ist. Entweder sie oder ihre Verwandten. Und Jazz ist zwar eine klassisch überformte Musikrichtung, aber eine, die sich ohne Folklore und populäre Einflüsse nie entwickelt hätte&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IFxOriWYF9w?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IFxOriWYF9w?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Name des Blogs ist eine Anverwandlung des Songtitels &#8220;My Favourite Things&#8221;, einem Song, den Julie Andrews im Musical &#8220;The Sound of Music&#8221; (Richard Rodgers, 1959) singt. Er ist in der Originalversion etwas überkandidelt, aber die Melodie, hach&#8230; Björk, Outkast, Barbara Streisand, Bobby McFerrin u.a. haben diesen Standard auch gecovert. Und eben John Coltrane:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0I6xkVRWzCY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/0I6xkVRWzCY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und der <strong>Text</strong>, der könnte ermutigender nicht sein. Er ist eine Hommage an die Dinge, die man mag. Wenn man mal anfängt zu zählen, was da alles ist auf dieser Welt, dann ist die schwierige Zeit schon fast wieder vorbei.</p>
<blockquote><p>Raindrops on roses and whiskers on kittens;<br />
Bright copper kettles and warm woolen mittens;<br />
Brown paper packages tied up with strings;<br />
These are a few of my favorite things.</p>
<p>Cream-colored ponies and crisp apple strudels;<br />
Doorbells and sleigh bells and schnitzel with noodles;<br />
Wild geese that fly with the moon on their wings;<br />
These are a few of my favorite things.</p>
<p>Girls in white dresses with blue satin sashes;<br />
Snowflakes that stay on my nose and eyelashes;<br />
Silver-white winters that melt into springs;<br />
These are a few of my favorite things.</p>
<p>When the dog bites,<br />
When the bee stings,<br />
When I&#8217;m feeling sad,<br />
I simply remember my favorite things,<br />
And then I don&#8217;t feel so bad.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Info sur Tip</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 11:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Schaut doch auch vorbei, im Frühlingsparadies Patalavaca, (mein erstes Reiseblog&#8230;), hier ist immer irgendwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_759" class="wp-caption alignnone" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-759 " title="fusionblick" src="http://www.blogmacherei.de/wp-content/uploads/fusionblick-225x300.jpg" alt="fusionblick" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mein erstes Reiseblog... gewidmet dem Strand mit dem merkwürdigsten Namen.</p></div>
<div id="attachment_760" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-760 " title="rentner" src="http://www.blogmacherei.de/wp-content/uploads/rentner-300x225.jpg" alt="rentner" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Einfach mal ausspannen... für jung und alt.</p></div>
<p>Schaut doch auch vorbei, im <strong>Frühlingsparadies </strong><a href="http://patalavaca.blogspot.com" target="_blank"><strong>Patalavaca</strong></a>, (mein erstes Reiseblog&#8230;), hier ist immer irgendwas los!</p>
<p>&#8220;<strong>Club der Philosophen</strong>, jeden Mittwoch, spannende Doku auf Open Air Großleinwand mit anschl. Diskussionsrunde, Finca Buddha, El Salobre&#8221; oder &#8220;Spaß, der nichts kostet! Suchen Frauen und Männer, die Lust haben Petanque zu spielen. Ab 15 h sind wir in San Agustín, <strong>nb. Hotel Beach Club</strong>.&#8221; oder &#8220;Wer keine Lust auf Sport und keine Ausdauer für Diät hat, kann auch mit grünem Tee etwas abspecken.&#8221; oder &#8220;Feigen sind nicht nur lecker, in ihnen steckt auch viel Vitamin A, Kalzium, Magnesium und Eisen. Falls sie zu trocken geworden sind, <strong>einfach über Nacht in Wasser einlegen.</strong> Dann schmecken sie am nächsten Tag wie frisch vom Baum.&#8221; (aus: <em>info sur Tip</em>, 11. November 2010, 11 Jahre Gratis).</p>
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		<title>lecciones de la vida</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 09:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[espanol falso]]></category>
		<category><![CDATA[Froschkönig]]></category>
		<category><![CDATA[latinale]]></category>
		<category><![CDATA[Los Superdemokraticos]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[nachts höre ich eine trompete im park. das licht spricht mit hellen tönen. ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nachts höre ich eine trompete im park.<br />
das licht spricht mit hellen tönen. ich spiele<br />
mich selbst jeden tag besser. jeden tag wärmer.</p>
<p>bin ich (2)</p>
<p>in einer kooperation mit einem erzengel?<br />
<strong> ich will meine seele nicht übers internet retten</strong>,<br />
watching youtubegurus und screenmusix.<br />
wenn die copy-pest alles frisst, weißt du,<br />
was da wirklich ist.</p>
<p>*bedeutet: 2 menschen hat dieser satz gefallen</p>
<p><span id="more-735"></span></p>
<p><em>en la noche eschuché una trompeta en el parque.<br />
la luz habla con sonidos claras. estoy tocando<br />
mi violín con mucho más melodias cada dia.<br />
cada dia mejor. cada dia calor. podría ser</em></p>
<p><em> que estoy </em></p>
<p><em>en una cooperation con un archangelo.<br />
<strong> no quiero salvar mi alma para el internet</strong></em><em>,<br />
watching youtubevideos de gurus y cantadores,<br />
pero es muy dificil no hacer esto<br />
cuando el silencio come todo.</em></p>
<p><strong>Mehr Lyrik auf Deutsch, Spanisch und espanol falso am 8. November, 20 Uhr, Froschkönig, Weisestr. 17, Berlin-Neukölln</strong>, bei einer literarischen Jam-Session &#8211; manchen sagen auch Battle!! &#8211; zwischen Berliner und lateinamerikanischen Dichtern, eine Veranstaltung von Los <a href="http://www.superdemokraticos.com" target="_blank">Superdemokraticos</a> mit <a href="http://latinale.blogsport.eu/" target="_blank">Latinale</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>verlass das hotel</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[cultural industries]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial Vox]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Los Superdemokraticos]]></category>
		<category><![CDATA[Milena Caserola]]></category>
		<category><![CDATA[Spukkommune]]></category>
		<category><![CDATA[Unicef]]></category>

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		<description><![CDATA[die mitte ist jetzt ein hotel für touris und bankerpacks. die hipster ziehen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die mitte ist jetzt ein hotel für touris und bankerpacks.<br />
die hipster ziehen mit der ubahn in den süden, ohne masse. ich lasse<br />
das alte sofa auf der straße stehen. komm, BSR, und lass mich<br />
nicht allein, berliner stadt. reinigung muss sein. sie kommt<br />
mit einem kran, und während ich von ferne schaue,<br />
(du sagst: romantikerin), kracht unser perfekt auf die ladefläche.<strong> schrott<br />
wird zu schrott.</strong> <em>nothing will come out of noting</em>. ein obdachloser<br />
schlief eine nacht darauf. eine internationale WG<br />
wollte es als gästebett. aber, sorry, zu schwer.</p>
<p>mein haus ist kein hotel, die stufen meiner treppenpilgerfahrt<br />
zwingen mich, ins helle zu denken, schattenzuboxn. seit 2008<br />
hakt eine mandarinenschale im taubengitter, fad mit grau.<br />
im geiste singt mir da ein meister der stille. summt om. wenn er kniet,<br />
ruft ein mutiger fan hallelujah. die meisten klatschen im takt der videoleinwand,<br />
obwohl sie wissen, es gibt keine erlösung, höchstens die möglichkeit,<br />
mit tieren zu sprechen. nachts besuchen mich fledermäuse,<br />
fliegende gänse, die meine augen suchen, fische, wasserratten,<br />
die an meinen schuhen knabbern. tags umschwirren mich<br />
meine gedanken wie mücken, und ein spatz kommt vorbei,<br />
um die gerichte meiner mutter zu probieren.</p>
<p>fazit dieser erfahrung:</p>
<p><strong>ich bin nicht unicef, ich war nie unicef.<br />
dieser text kostet nichts außer ein herzklopfen.</strong></p>
<p>&#8230;.</p>
<p>tom bresemann, rery maldonado und ich lesen neue texte am freitag, 30. september, in der <a href="http://diespukkommune.blogspot.com/2010/09/rara-avis.html" target="_blank">spukkommune</a>. im <a href="http://www.rauchhaus1971.de/index.php" target="_blank">rauchhaus</a>. dort stellen sich alternative veröffentlichungsplattformen vor: <a href="http://www.proyectovox.org.ar/" target="_blank">editorial vox</a>, <a href="http://www.milenacaserola.blogspot.com/" target="_blank">milena caserola</a>, <a href="http://www.elasunto.com.ar/" target="_blank">el asunto </a>und <a href="http://www.superdemokraticos.com" target="_blank">los superdemokraticos</a>. organisiert von ausias.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liste</title>
		<link>http://www.blogmacherei.de/allgemein/liste/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 10:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Superdemokraten]]></category>
		<category><![CDATA[Superdemokraticos]]></category>
		<category><![CDATA[Teilnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sind die Superdemokraten: 1. Jo Schneider, Hildesheim (Deutschland) 2. René Hamann, Berlin (Deutschland) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind die <strong>Superdemokraten</strong>:<span id="more-573"></span></p>
<p>1.	<a href="http://www.subpool.de/data/m_home.php?cat=10" target="_blank">Jo Schneider</a>, Hildesheim (Deutschland)</p>
<p>2.	<a href="http://www.unendlicherspass.de/author/rene-hamann/" target="_blank">René Hamann</a>, Berlin (Deutschland)</p>
<p>3.	Emma Braslavsky, Berlin (Deutschland)</p>
<p>4.	Claudia Rusch, Berlin (Deutschland)</p>
<p>5.	<a href="www.weltreporter.net/naundorf" target="_blank">Karen Naundorf,</a> Buenos Aires (Argentinien)</p>
<p>6.	Pedro Alejandro, Berlin (Deutschland)</p>
<p>7.	<a href="http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=41756&amp;URL_DO=DO_PRINTPAGE&amp;URL_SECTION=201.html" target="_blank">Maria Medrano</a>, Buenos Aires (Argentinien)</p>
<p>8.	<a href="http://www.satt.org/latin-log/106.html" target="_blank">Luis Felipe Fabre</a>, Mexico</p>
<p>9.	<a href="http://www.dramaturgiauruguaya.gub.uy/obras/autores/gabriel-calderon/" target="_blank">Gabriel Calderon</a>, Montevideo (Uruguay)</p>
<p>10.	<a href="http://itzpapalotl.org/" target="_blank">Lena Zuniga</a>, San Francisco (USA/Costa Rica)</p>
<p>11.	<a href="http://alanmills.blogspot.com/" target="_blank">Alan Mills</a>, (Frankreich/Guatemala)</p>
<p>12.	Leo Filipe Campos, (Venezuela)</p>
<p>13.	<a href="http://palaDeOinDeleite.blogspot.com/" target="_blank">Lizabél Monika</a>, Havanna (Kuba) (hier <a href="http://twitter.com/proyectodesliz" target="_blank">twittert</a> sie)</p>
<p>14.	<a href="http://secretariadeloinvisible.blogspot.com/" target="_blank">Tilsa Otta</a>, Lima (Peru)</p>
<p>15.	<a href="http://www.calcagnocomolasagna.blogspot.com/" target="_blank">Agustín Calcagno</a>, Buenos Aires (Argentinien)</p>
<p>16.	<a href="http://javierbadani.blogspot.com/" target="_blank">Javier Badani</a>, La Paz (Bolivien)</p>
<p>17. Sabine Scho, Sao Paolo (Brasilien)</p>
<p>18.	<a href="http://editorialelcuervo.blogspot.com/" target="_blank">Fernando Barrientos</a>, La Paz (Bolivien)</p>
<p>19.	<a href="http://memoriasdelamamacita.blogspot.com/" target="_blank">Liliana Lara</a>, (Israel)</p>
<p>20.	Carlos Manuel Velazquez, (Mexiko)</p>
<p>Bald gehts los auf www.superdemokraticos.com</p>
<p>PS: Alle, die mit dabei sein wollen, laden wir herzlich ein, unserer <strong>Genossenschaft</strong> beizutreten. Wie das geht, erklären wir, wenn wir mit dem Blog online sind. Aber jetzt müssen wir erstmal weiterdiskutieren. Das tun wir in Deutschland ja so gerne! Besito, la Niko.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In mehreren Sätzen</title>
		<link>http://www.blogmacherei.de/allgemein/in-mehreren-satzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 10:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zettel's Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehen tut gut und inspiriert. Das wussten schon Robert Walser, Walter Benjamin, Thomas Bernhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gehen tut gut und inspiriert. Das wussten schon Robert Walser, Walter Benjamin, Thomas Bernhard und die Literaturwissenschaftlerin Prof. Marianne Kesting in ihrer Abschlussvorlesung &#8220;<a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/rbin2_95/rubin2.htm" target="_blank">Homme qui marche</a>. Über Gehen und Imagination&#8221; an der Ruhr-Universität Bochum 1995. Daher statt einer Leseliste eine tabellarische Sammlung meiner Bewegungsabläufe auf der Leipziger Buchmesse, Satz für Satz, Stand für Stand, Halle für Halle.</p>
<div id="attachment_493" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><img class="size-full wp-image-493" title="Ich mag Schinken" src="http://www.blogmacherei.de/wp-content/uploads/Ich-mag-Schinken.JPG" alt="Ich mag Schinken" width="130" height="170" /><p class="wp-caption-text">Jede Messe braucht Jutebeutel: Dieser hier mit der Aufschrift &quot;Ich mag Schinken&quot; war leider etwas zu teuer.</p></div>
<p>- <strong>auf der Leseinsel der jungen Verlage verweilen</strong>, dem Marktplatz der jungen Literaturszene in Halle 5, Facebook in real-time. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Jahr eine Box drumherum gebaut wird, damit das Messerauschen nicht die Lesungen stört. Ich hörte Martina Hefter und ihren ersten, lang erwarteten Lyrikband &#8220;Nach den Diskotheken&#8221; (kookbooks) nur daher gut, weil ich in der ersten Reihe saß. Ron Winkler hat übrigens eine interessante <a href="http://ronwinkler.wordpress.com/2010/01/20/poemes-sur-papier/" target="_blank">Liste</a> lyrischer Frühjahrs-Neuerscheinungen zusammengestellt.</p>
<p>- <strong>in das Bibelmobil einsteigen und wieder aussteigen</strong>: Die Kirche parkte einen Bus in Halle 5, in dem klassische und schräge Bibelausgaben wunderbar miteinander harmonierten. Highlights waren die<a href="http://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/" target="_blank"> Bibel in gerechter Sprache</a> mit abwechselnd weiblichen und männlichen Personalpronomen für Gott, die <a href="http://www.volxbibel.de/" target="_blank">Volxbibel</a> in Jugendsprache (&#8220;Hey, lass uns zur Passaparty gehen&#8221;) und das <a href="http://www.literaturtipp.com/rezensionen2002/bibelblatt.html" target="_blank">Bibelblatt</a> in Klatschpresse-Schlagzeilen: &#8220;Apocalypse now, tödliche Reiter unterwegs.&#8221;</p>
<p>- <strong>in <span style="font-weight: normal;"><strong>Zettel&#8217;s Traum blättern</strong>: Sein Buch in acht Büchern, das Arno Schmidt selbst als nicht setzbar empfand, veröffentlicht der Suhrkamp Verlag im Herbst zum ersten Mal <span style="text-decoration: line-through;">in Originalgröße</span> als gesetztes Buch als Teil der Bargfelder Ausgabe &#8211; bisher existiert es <span style="text-decoration: line-through;">nur</span> als <span style="text-decoration: line-through;">verkleinertes</span> Faksimile. Daher hat das Werk einen eigenen Messestand verdient! In einer Rundfunksendung erklärte der Autor seine Zettelwirtschaft &#8211; die Schallplatten erschienen 1977 im S. Fischer Verlag.</span></strong></p>
<blockquote><p>ZETTELS TRAUM &#8211; der Titel natürlich &#8211; zunächst SHAKESPEARE. &#8212; Das ist Bottom, der große Weber, und ein Buch ist ja schließlich auch eine Art &#8211; Teppich oder  Gobelin wenn Sie so wollen.</p>
<p>Es deutet natürlich auch auf die Entstehung aus lauter Zetteln hin. Es ist meine Art, viele in diesem Fall waren&#8217;s 120.000 Zettel zu sammeln &#8211; dann sorgfältig genau hintereinander passend zu montieren &#8211; und dann das Buch zu schreiben.</p></blockquote>
<p>Wie passend, dass zum Manuskript im DinA-3-Format das Plakat zum Buch ebenso überdimensioniert ist. Darauf verschwindet Schmidt langsam im Wald. Ich habe es auf den verschiedensten Verkehrswegen nach Berlin importiert: zu Fuß durch die Messegänge, in der Tram nach Leipzig-Schönefeld zu meinen netten Gastgebern, mit dem Interconnex in die Haupstadt, auf dem Fahrrad in meinen Kiez.</p>
<p>- <strong>das Cover der aktuellen <a href="http://www.strapazin.de/" target="_blank">Strapazin</a>-Ausgabe mit dem Herausgeber diskutieren</strong>: Ist ein Ast, der sich in ein rosafarbenes Astloch bohrt, ein eindeutiges Symbol für Sex? Das Comicmagazin widmet sich nämlich dem ewig präsenten Thema.</p>
<p>- <strong>Heimatgeschichte finden</strong>: Der beste deutsche Comicverlag Reprodukt hat mit <a href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=348" target="_blank">Gift</a> eine Bremer Stadtlegende in Kohlestift aufleben lassen: Gesche Gottfried, die Bremer Serienmörderin, die 15 Menschen auf dem Gewissen hat. Auf dem Bremer Domshof spucken die Menschen immer noch auf den Pflasterstein, auf den ihr gehenkter Kopf fiel.</p>
<p>- <strong>Kaffee trinken</strong>: einerseits ist da der Umsonst-Espresso am taz-Stand, aber noch besser ist der Lyrik-Kaffee am gemeinsamen Stand von <a href="http://www.poetenladen.de/" target="_blank">Poetenladen</a> (Andreas Heidtmann), <a href="http://www.lettretage.de/Verlag/" target="_blank">Lettrétage Verlag</a> (Tom Bresemann, Moritz Malsch), <a href="http://parasitenpresse.kulturserver-nrw.de/" target="_blank">parasitenpresse</a> (Adrian Kasnitz). Der E-Book-Reader Kindle wird hier zum Berliner Kindl umgedichtet.</p>
<div id="attachment_500" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><img class="size-full wp-image-500" title="Leander Wattig Leipziger Buchmesse 2010" src="http://www.blogmacherei.de/wp-content/uploads/Leander-Wattig-Leipziger-Buchmesse-2010.JPG" alt="Leander Wattig Leipziger Buchmesse 2010" width="130" height="170" /><p class="wp-caption-text">Faxt du noch oder bloggst du schon? Leander Wattig erklärt im &quot;Forum Zukunft&quot; des Börsenvereins seine Erfolgsstrategien</p></div>
<p>-<strong> Werbegeschenke von Bloggern begutachten</strong>: Leander Wattig stellte sein Blog-Projekt <a href="http://wasmitbuechern.de/" target="_blank">Ich mach was mit Büchern vor</a>, das die Verlagsbranche miteinander vernetzen will und als T-Shirt vermarktet wird. Es hat auf Facebook fast 2.000 Freunde. Studierende der Angewandten Literaturwissenschaft der FU Berlin verteilten <a href="http://www.litaffin.de/literaturbetrieb/buchmesse-wir-kommen/" target="_blank">Buttons</a> mit dem Logo ihres Literaturbetrieb/Studiengangs-Blogs <a href="http://www.litaffin.de" target="_blank">Litaffin</a>, das Katy Derbyshire auf <a href="http://lovegermanbooks.blogspot.com/2010/01/good-german-lit-blog-litaffin.html" target="_blank">lovegermanbooks</a> als &#8220;good german lit-blog&#8221; anpreist.</p>
<p>- <strong>einer </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Con-Hon" target="_blank"><strong>Con Hon</strong></a><strong>-Zeichnerin zusehen</strong>: Con Hons sind &#8220;Convention Books&#8221;, in denen Manga- und Anime-Fans kleine Skizzen ihrer Lieblingszeichner sammeln, Kostenpunkt pro Skizze ca. 2 Euro. In Halle 2 bekommt man einen Eindruck von der kreativen Energie dieser Szene: Kostüme, Frisuren, Fiktionen selbst gemacht.</p>
<p>- <strong> lesen bei der 10-Jahres-Jubiläumslesung der <a href="http://www.lyrikedition-2000.de/" target="_blank">Lyrikedition2000</a></strong>: Der aristokratischste Ort in Leipzig, das <a href="http://www.gohliser-schloss.de/index_flash.html" target="_blank">Gohliser Schlösschen</a>, beherbergt jedes Jahr die Lyrik: Gedichte vor Ölgemälden, unter Deckenbemalungen und Lüstern, neben Goldleisten, auf knarzenden Dielen. Hier wird die Poesie geehrt. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>- <strong>die Party der Jungen Verlage besuchen</strong>: Der meist wiederholte Satz rund um die Leseinsel (siehe oben) war &#8220;Wir sehen uns ja später auf der Party&#8221;. In der Alten Post feiern die jungen Büchermacher &#8211; daher weht auch ein leichtes Schulpartyflair durch die ansonsten sehr berlinisch-postindustriellen Räumlichkeiten &#8211; aber auch normale Leser (die sich selbst so nennen) treiben ihr Unwesen. Sie pirschen sich von hinten heran und fragen: &#8220;Kann es sein, dass ihr schon seit einer Stunde an dieser Stelle steht und euch nicht bewegt? Seid ihr Verleger?&#8221;</p>
<p>Wir stellen uns mal woanders hin.</p>
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